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Eurostat: Nahrungsmittel in Dänemark am teuersten

Deutschland im Mittelfeld

Urlauber in Dänemark müssen sich auf hohe Verpflegungskosten einstellen. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke liegen in dem skandinavischen Land deutlich über dem Schnitt der anderen europäischen EU-Staaten, wie eine Untersuchung des europäischen Statistikamtes Eurostat ergab. Deutschland liegt in den sechs untersuchten Waren-Kategorien jeweils im Mittelfeld.

Demnach erreicht Dänemark mit 142 Prozent (EU-Durchschnitt: 100) den mit Abstand höchsten Wert. Es folgen Irland (125), Finnland (120) und Schweden (119). Besonders billig ist es hingegen in Bulgarien (56 Prozent) und Litauen (64).

Beim Kauf von Fleisch (149) sowie Brot und Getreideerzeugnissen (150) müssen die Dänen am tiefsten in die Tasche greifen. Milch-Produkte sind dagegen auf Zypern (138 Prozent) am teuersten, für alkoholische Getränke müssen die Menschen in Irland (181) besonders viel berappen. Lediglich bei Tabakwaren liegt Deutschland (119 Prozent) in der Kostentabelle relativ weit vorne.

Die Untersuchung wurde im vergangenen Jahr durchgeführt. Es wurden rund 500 Erzeugnisse verglichen. Eurostat veröffentlicht so genannte Preisniveauindizes (PNI). Liegt der PNI über 100, ist das betreffende Land im Vergleich zum EU-Durchschnitt relativ teuer. Liegt der Wert darunter, ist der Preis verhältnismäßig günstig.