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Luxemburger und Iren am reichsten

Deutschland auf Rang 10

Die Iren, die mehrheitlich den Vertrag von Lissabon im Juni 2008 durchfallen ließen bevor sie ihm im Oktober 2009 dann doch zustimmten, belegten im gleichen Zeitraum in der europäischen «Reichenstatistik» Platz Zwei hinter Luxemburg. Nach Angaben der Europäischen Statistikbehörde kam Deutschland damals unter 27 Staaten nur auf Rang Zehn.

Eurostat verwendet für seine Analyse das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, ausgedrückt in Kaufkraftstandards. Nach dem Amt gleicht diese Einheit die Unterschiede zwischen den nationalen Preisniveaus aus. Der Mittelwert für die 27 EU-Staaten beträgt 100 Einheiten; Luxemburg erreicht demnach 276, Irland 146, die Niederlande 131 und Österreich 128. Deutschland kommt auf 113 Einheiten, es folgt Frankreich mit 111. Spanien überrundet Italien (107 beziehungsweise 101 Einheiten).

Das hohe luxemburgische Niveau basiert teilweise auf dem großen Anteil von Grenzgängern, die im Großherzogtum arbeiten. «Ärmstes» Land in der erweiterten EU ist demnach Bulgarien, das ganze 38 Einheiten erreicht.