Euro in ruhigem Umfeld leicht gesunken
08.03.2010 17:23
Frankfurt/Main (dpa) - Der Kurs des Euro ist zu Wochenbeginn in
einem ruhigen Umfeld leicht gesunken. Am späten Montagnachmittag
kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,3650 Dollar und damit
etwas weniger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte
den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,3662 (Freitag: 1,3582) Dollar
festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7320 (0,7363) Euro.
«Im Handel Euro-Dollar hat sich heute nichts Nennenswertes getan»,
sagte Devisenexperte Marc Burgheim von der BayernLB. Entscheidende
Neuigkeiten habe es weder von konjunktureller Seite noch zur
Haushaltslage des hochverschuldeten Euro-Staats Griechenland gegeben.
Insgesamt habe sich die Lage aber etwas entspannt. «Der Euro rangiert
nach wie vor in seiner Handelsspanne der vergangenen Tage zwischen
1,34 und 1,37 Dollar.»
Deutliche Abwärtsrisiken sieht Burgheim unterdessen für das
britische Pfund. «Nach dem Euro dürfte das Pfund der nächste
Spielball an den Finanzmärkten werden.» Der Experte nennt ähnliche
Gründe wie für die anhaltende Euro-Schwäche: So sei die
wirtschaftliche Lage in Großbritannien bei zugleich hohen
Haushaltsrisiken schwach. Darüber hinaus lasteten die bevorstehenden
Parlamentswahlen und der unsichere Wahlausgang auf dem Pfund. Seit
Jahresbeginn hat die britische Währung insbesondere zum Dollar
deutlich an Wert verloren.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für
einen Euro auf 0,90240 (0,90250) britische Pfund, 123,48 (121,48)
japanische Yen und 1,4628 (1,4632) Schweizer Franken fest. Der Preis
für die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1125,75
(1135,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 26 855,25 (28
851,05) Euro.
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