Ashton wehrt sich gegen Kritik

10.03.2010 10:17

Straßburg (dpa) - Die neue EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton
hat Kritik an ihrer Arbeitsweise zurückgewiesen. «Europa ist dabei,
etwas Neues aufzubauen, dafür müssen alle erstmal ihre geistigen
Landkarten anpassen», sagte Ashton am Mittwoch in Straßburg im
Europaparlament. «Das ist chaotisch und kompliziert, aber auch
aufregend.»

Ashton kritisierte, dass es «einige bevorzugen, die
Nachteile zu sehen, als die maximale Gewinne». «Immer dann, wenn man
etwas neues schafft, erntet man Widerstand», sagte die Britin.

Es gebe jetzt die Chance, die lange gewünschte, stärkere
europäische Außen- und Sicherheitspolitik zu schaffen. Notwendig sei
ein «robuster» europäischer Auswärtiger Dienst, der «uns für di
e
Herausforderungen von heute und morgen rüstet».

Kritik, sie sei zu spät in das Erdbebengebiet von
Haiti oder erst gar nicht zum informellen
Verteidigungsministertreffen gereist zu sein, wies sie zurück. Sie
habe unter anderem Washington, New York und Moskau besucht.
dpa dj xx n1 rom