Iberia und BA müssen Landerechte abtreten
10.03.2010 10:52
Brüssel (dpa) - Die Fluglinien Iberia, British Airways und
American Airways müssen für ihr Transatlantikbündnis Start- und
Landerechte abgeben. Diese Zugeständnisse hätten die Unternehmen im
laufenden Kartellverfahren angeboten, teilte die EU-Kommission am
Mittwoch in Brüssel mit. Die europäischen Wettbewerbshüter müssen d
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Kooperation genehmigen und zeigen sich bereit, den Fluglinien unter
diesen Auflagen grünes Licht zu geben.
Laut EU-Kommission sind die drei Mitglieder der Luftfahrtallianz
Oneworld bereit, Start- und Landerechte (sogenannte Slots) an den
beiden Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick sowie am New Yorker
Flughafen John F. Kennedy abzutreten. Auf diese Weise könnten
Wettbewerber leichter Flüge auf den Routen New York, Boston, Dalles
und Miami anbieten. Die Brüsseler Behörde hat Konsultationen mit
Konkurrenten begonnen, um herauszufinden, ob die Zugeständnisse
ausreichen.
Iberia, British Airways (BA) und American Airways hatten bereits
2008 vereinbart, ihre Zusammenarbeit auf den Routen zwischen
Nordamerika und Europa ausbauen. Dazu gehören gemeinsame Flugpläne,
einheitliche Preise und ein gemeinsames Bonusmeilenprogramm. Die
Kommission verdächtigt die Firmen, EU-Regeln verletzt zu haben, und
hatte im April 2009 ein förmliches Kartellverfahren eröffnet und mit
Bußgeldern gedroht. Absprachen von Unternehmen zum Schaden von
Wettbewerbern und Verbrauchern sind in der EU verboten.
(Entscheidung der EU-Kommission im Internet http://dpaq.de/nOW3S)
dpa mt xx n1 pi
