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Gemeinsame Erklärung der Euro-Finanzminister

16.03.2010 12:38

   Brüssel (dpa) - In einer gemeinsamen Erklärung beziehen die
Staaten des gemeinsamen Euro-Währungsgebiets Position zur Lage des
hoch verschuldeten Partners Griechenland. Im Notfall wollen die
Euro-Mitglieder Athen mit Krediten zur Hilfe kommen. dpa dokumentiert
Auszüge der Erklärung vom späten Montagabend:

   «Die Eurogruppe ist der Auffassung, dass die zusätzlichen
Sparmaßnahmen, die die griechischen Behörden am 3. März angekündigt

und die das Parlament am 5. März angenommen hat, ausreichend
erscheinen, um die Budgetziele für 2010 zu erreichen, vorausgesetzt,
dass sie effektiv, vollständig und zeitgerecht umgesetzt werden.»

   «Die Eurogruppe bestätigt die Verpflichtung der
Euro-Mitgliedsstaaten, entschlossen und koordiniert zu handeln, falls
es notwendig werden sollte.»

   «Das Ziel würde nicht sein, die Finanzierung zu einem in der
Euro-Zone durchschnittlichen Zinssatz bereitzustellen, sondern die
Finanzstabilität im Euro-Raum als Ganzes zu gewährleisten. Die
Vorschläge würden vollkommen vereinbar sein mit dem Vertragsrahmen
und dem nationalen Recht und würden starke Anreize geben, so schnell
wie möglich an die (Finanz-)Märkte zurückzukehren.»

   «Die Eurogruppe unterstreicht, dass die griechischen Behörden

nicht um finanzielle Unterstützung gebeten haben.»
dpa mt xx w4 gp/bb