Euro kaum verändert - Impulse fehlen
30.08.2010 16:36
Frankfurt/Main (dpa) - Der Euro hat sich am Montag kaum verändert.
Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,2701 Dollar. Die
Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2700
(Freitag: 1,2713) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7874
(0,7866) Euro.
Dem Devisenmarkt hätten die Impulse gefehlt, sagte Währungsexperte
Rainer Sartoris von HSBC Trinkaus. US-Notenbankpräsident Ben Bernanke
habe am Wochenende gesagt, was alle gedacht hätten. Auch die am
Montag im Tagesverlauf vorgelegten Daten zu den Einkommen und
Ausgaben der US-Verbraucher im Juli seien kaum von den
Markterwartungen abgewichen.
Bewegung könnte wieder am Mittwoch in den Markt kommen, wenn die
Stimmung der Einkaufsmanager im Verarbeitenden Gewerbe der
Vereinigten Staaten veröffentlicht werde. Impulse könnten zudem von
Äußerungen der Europäischen Zentralbank am Donnerstag kommen. Hier
sei interessant, ob die Notenbank die überreichliche
Liquiditätsversorgung weiter fortsetze.
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für
einen Euro auf 0,81650 (0,82060) britische Pfund, 107,54 (107,74)
japanische Yen und 1,3055 (1,3004) Schweizer Franken fest gelegt. Der
Preis für eine Feinunze Gold wurde in London wegen eines Feiertages
nicht gefixt. Am Freitag hatte die Notierung am Nachmittag bei
1.235,00 Dollar gelegen. Der Kilobarren Gold kostete am Montag 30.700
(30.930,00) Euro.
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