Eurokurs pendelt um 1,16 US-Dollar - Britisches Pfund unter Druck

08.11.2017 16:51

Frankfurt/Main (dpa) - Der Kurs des Euro hat am Mittwoch um 1,16
US-Dollar geschwankt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1602
Dollar und damit etwas mehr als am Vorabend. Die Europäische
Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1590 (Dienstag:
1,1562) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8628 (0,8649) Euro.

Produktionszahlen aus der spanischen Industrie überraschten am
Vormittag leicht positiv. Die Anleger behielten aber im Tagesverlauf
eher den Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump in China im Auge.

Das Verhältnis der beiden größten Volkswirtschaften der Welt ist
durch den hohen Außenhandelsüberschuss Chinas sowie durch die
Nordkorea-Krise belastet. Zu beiden Themen hatte sich Trump zuletzt
jedoch etwas zurückhaltender geäußert. Am Mittwoch wurden im Zuge des

Trump-Besuchs eine Reihe von Wirtschaftsabkommen mit einem Umfang von
neun Milliarden Dollar unterzeichnet.

Deutliche Bewegung am Devisenmarkt gab es unterdessen beim britischen
Pfund, das sowohl im Verhältnis zum Dollar als auch zum Euro gut ein
halbes Prozent an Wert verlor. Als Grund nannten Händler
Medienberichte, wonach Premierministerin Theresa May nach dem
Verteidigungsminister Michael Fallon auch ihre Entwicklungsministerin
Priti Patel feuern könnte. Während Fallon sexuelle Belästigung
vorgeworfen wird, könnten den Berichten zufolge für Patel nicht
autorisierte Treffen mit Vertretern Israels während eines Urlaubs zum
Verhängnis werden.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für
einen Euro auf 0,88405 (0,88038) britische Pfund, 131,54 (132,03)
japanische Yen und 1,1581 (1,1557) Schweizer Franken fest. Die
Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1284,00 (1275,60)
Dollar gefixt.



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