Ost-Agrarminister fordern EU-Mittel für heimische Landwirtschaft

14.11.2017 12:45

Potsdam (dpa/bb) - Die Agrarminister der ostdeutschen Bundesländer
fordern von der EU eine Fortsetzung der Förderung heimischer
Landwirtschaft und der ländlichen Regionen. Die EU-Agrarpolitik habe
den Strukturumbruch in den ländlichen Regionen Ostdeutschlands
begleitet und damit geholfen, Arbeitsplätze zu sichern und außerhalb
der Landwirtschaft neue Wertschöpfungsketten zu erschließen, hieß es

in einem am Dienstag veröffentlichten Schreiben der fünf
Agrarminister an die EU-Kommission. Dieser Prozess müsse auch in der
neuen Förderperiode von 2020 an fortgesetzt werden.

In einem Thesenpapier fordern die Agrarminister, dass insbesondere
die regional verankerte Landwirtschaft finanziell unterstützt werden
müsse. Dazu gehörten auch Direktzahlungen an Landwirte, deren Ertrag
starken markt- und witterungsbedingten Schwankungen unterliege. Die
Zahlungen dürften auch nicht von der Größe des Betriebs abhängig
gemacht werden. Zudem müsse es die Möglichkeit geben, die ländlichen

Regionen gezielt zu fördern, um sie auch bei rückläufiger
Bevölkerungszahl als Lebens- und Wirtschaftsräume zu erhalten.



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