EU-Parlament bringt Schutzsystem gegen Billigimporte auf den Weg

15.11.2017 14:56

Straßburg (dpa) - Das EU-Parlament hat einem neuen Schutzsystem gegen
Billigimporte zugestimmt. Die Abgeordneten brachten am Mittwoch in
Straßburg Vorschriften auf den Weg, wonach internationale
Handelspartner außerhalb der EU Sozial- und Umweltstandards einhalten
müssen. So sollen Arbeitsplätze und Unternehmen in der EU vor
Billigimporten zum Beispiel aus China geschützt werden.

In bestimmten Branchen - etwa in der Stahl- und Aluminiumindustrie -
sei es für europäische Unternehmen sehr schwierig, mit staatlich
subventionierten Einfuhren aus anderen Ländern zu konkurrieren, hieß
es. Auf solche «unlauteren Handelspraktiken» sollen die neuen
Vorschriften reagieren.

Die Mitgliedstaaten haben sich bereits mit der Neuregelung
einverstanden erklärt, müssen aber noch formal zustimmen.



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