Konzernvorstände fordern höhere EU-Forschungsausgaben

23.11.2017 17:14

Brüssel (dpa) - Europäische Konzerne fordern gemeinsam eine Erhöhun
g
des EU-Forschungsetats, darunter deutsche Unternehmen wie BASF, Bayer
oder Bosch. Insgesamt 28 Vorstände sprachen in einem am Donnerstag
veröffentlichten Brief von «einer einmaligen Gelegenheit»,
den EU-Haushalt für Forschung und Innovation aufzustocken. Damit
könne «das Innovationsdefizit in Europa überwunden» werden,
sagte Markus Beyrer, Generaldirektor des Unternehmerverbands
BusinessEurope, zur Begründung.

Zwischen 2014 und 2020 gibt die EU mit ihrem Programm «Horizon 2020»

etwa 77 Milliarden Euro für Forschungsprojekte aus. Die EU will auch

dazu beitragen, wissenschaftliche Erkenntnisse zu nutzen, um neue
Märkte zu erschließen und Arbeitsplätze zu schaffen. Im kommenden
Jahr soll ein neuer Finanzrahmen für die Jahre von 2021 an
ausgehandelt werden.



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