EU und Nato verurteilen Nordkoreas Raketenabschuss

28.11.2017 22:26

Brüssel (dpa) - EU und Nato haben den jüngsten Raketenabschuss
Nordkoreas aufs Schärfste verurteilt. «Dies ist ein weiterer Bruch
zahlreicher UN-Sicherheitsrats-Resolutionen, der die regionale und
internationale Sicherheit untergräbt», urteilte Nato-Generalsekretär

Jens Stoltenberg am Dienstagabend. «Nordkorea muss wieder in einen
glaubwürdigen und gehaltvollen Dialog mit der internationalen
Gemeinschaft eintreten.»

Eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini
bezeichnete den Raketenabschuss als inakzeptable Verletzung der
internationalen Verpflichtungen Nordkoreas. «Der Raketenstart ist
eine weitere schwere Provokation und eine ernste Bedrohung für die
internationale Sicherheit.» Nordkorea müsse sein Atom- und
Raketenprogramm einstellen.

Die deswegen geltenden EU-Strafmaßnahmen gegen Nordkorea sind schon
heute schärfer als gegen alle anderen mit Sanktionen belegten Länder
der Welt. Beispielsweise dürfen in das Land keinerlei Öl- und
Ölprodukte mehr geliefert werden. Zudem sind Investitionen in
Nordkorea verboten, um die Devisenbeschaffung zu verhindern.



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