Krisentreffen zu Libyen: Einigung auf Aktionsplan für Menschenrechte

29.11.2017 22:42

Abidjan (dpa) - Die EU hat sich mit afrikanischen Staaten und den
Vereinten Nationen auf einen Plan für Menschenrechte in libyschen
Flüchtlingslagern geeinigt. Der libysche Ministerpräsident Fajis
al-Sarradsch stimmte nach Angaben aus deutschen Regierungskreisen am
Mittwochabend bei einem Krisentreffen am Rande des EU-Afrika-Gipfels
zu, dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR und der internationalen
Organisation für Migration (IOM) Zugang zu den Lagern in seinem
Machtbereich zu gewähren. Ab wann die Regelung gelten kann, blieb
zunächst offen. Es handelt sich zunächst um einen Plan, dessen
Details noch ausgearbeitet werden müssen.

An dem Treffen hatten Kanzlerin Angela Merkel, der französische
Präsident Emmanuel Macron sowie Vertreter von UN, EU und
Afrikanischer Union teilgenommen. Die afrikanischen Staaten hätten
sich nach CNN-Berichten über Sklavenauktionen in Libyen bereit
erklärt, nun selbst stärker als bisher die Initiative zur
Verbesserung der teils menschenunwürdigen Lage in Libyen zu
ergreifen.



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