Kabinett befasst sich mit Folgen der Gebühren für Nicht-EU-Studenten

05.12.2017 03:06

Stuttgart (dpa/lsw) - Das Kabinett befasst sich am Dienstag mit den
Folgen der neuen Gebühr für Studierende aus Nicht-EU-Ländern. Diese
müssen an den baden-württembergischen Hochschulen vom Wintersemester
2017/2018 an Studiengebühren von 1500 Euro pro Semester bezahlen. Für
Studenten, die bereits zuvor ihr Studium begonnen haben, gilt
Bestandsschutz. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) wird
ihren Ministerkollegen und danach der Öffentlichkeit (12.00
Uhr) Zahlen zum Rückgang in dieser Studentengruppe vorstellen.
Bislang ging das Ministerium von einem Minus von 20 bis 25 Prozent
aus.

Es gibt mehrere Klagen gegen die einzig im Südwesten erhobenen
Gebühren im Land. Die Grüne Jugend will beim Parteitag in Heidenheim
am kommenden Wochenende versuchen, die von der grünen Ministerin
eingeführten Studiengebühren zu kippen.



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