Backhaus für Kurskorrektur der EU-Agrarförderung

05.12.2017 06:00

Schwerin/Brüssel (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommerns
Landwirtschaftsminister Till Backhaus drängt auf eine Kurskorrektur
der milliardenschweren Agrarförderung in der Europäischen Union. Der
SPD-Politiker habe am Montag in Brüssel ein Eckpunkte-Papier
vorgestellt, in dem er in einem Zwei-Säulen-Modell den Wechsel von
der bisherigen Pauschalförderung hin zu einem Leistungsentgelt
vorschlägt, berichtete die «Schweriner Volkszeitung» (Dienstag).

Von 2020 an soll demnach die derzeit von Brüssel gezahlte Basisprämie
von 272 Euro je Hektar in eine Grundprämie von 100 Euro umgewandelt
werden, die mit weiteren Zuschüssen für zusätzliche Leistungen
aufgestockt werden kann. Beihilfen würden so nicht mehr pauschal,
sondern für konkrete Gegenleistungen gezahlt werden. «Das Modell kann
in ganz Europa funktionieren», sagte Backhaus der Zeitung.



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