Eurozone: Konsum und Investitionen tragen Wachstum

07.12.2017 11:19

Luxemburg (dpa) - Die Wirtschaft der Eurozone ist im dritten Quartal
weiter solide gewachsen. Nach Angaben des Statistikamts Eurostat vom
Donnerstag lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 0,6 Prozent höher als
im zweiten Quartal. Damit bestätigte die Behörde vorläufige Zahlen.
Im Vergleich zum Vorjahresabschnitt lag das BIP 2,6 Prozent höher.
Das war etwas mehr als in der ersten Schätzung, bei der 2,5 Prozent
ermittelt worden waren.

Getragen wurde das Wachstum von Juli bis September vor allem von den
privaten Konsumausgaben und den Investitionen der Unternehmen. Der
Privatverbrauch erhöhte sich um 0,3 Prozent, die Investitionen
stiegen um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Der Außenhandel
trug auch zum Wachstum bei, allerdings deutlich schwächer als Konsum
und Investitionen.

Im Währungsraum wiesen das stärkste Wachstum die Länder Malta (1,9
Prozent), Lettland (1,5 Prozent) und Slowenien (1,0 Prozent) auf. Am
schwächsten wuchsen Litauen, Belgien und Estland. Die deutsche
Wirtschaft wuchs mit 0,8 Prozent überdurchschnittlich stark.



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