Treffen zwischen deutschen Automanagern und US-Vertretern beginnt

04.12.2018 17:24

Washington (dpa) - Das Treffen deutscher Automanager mit Vertretern
der Regierung von US-Präsident Donald Trump hat am späten Vormittag
(Ortszeit) in Washington begonnen. Es handelt sich dabei aber nicht
um eine Gipfelrunde im eigentlichen Sinne, wie am Dienstag in der
US-Hauptstadt aus Unternehmenskreisen zu erfahren war. Stattdessen
würden die Vertreter der Trump-Regierung mit den Top-Managern von
Daimler, Volkswagen und BMW im Eisenhower Building neben dem Weißen
Haus jeweils einstündige Einzelgespräche führen. Als erstes ist
demnach Daimler-Chef Dieter Zetsche an der Reihe, danach folgen
VW-Chef Herbert Diess und BMW-Finanzvorstand Nicolas Peter.

US-Handelsminister Wilbur Ross hatte die deutschen Autobauer vor dem
Spitzentreffen im Finanzsender CNBC zu mehr Produktion in den USA
aufgefordert. Ziel sei es, das US-Handelsdefizit mit Deutschland bei
Autos und Autoteilen zu senken, sagte Ross. Das gehe «hoffentlich mit
erhöhter Produktion in den Vereinigten Staaten» einher. Wichtig sei
es zudem, einen großen Teil der künftigen Elektroautoproduktion in
die Staaten zu bekommen, so der Minister weiter.



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