Chefs von Volkswagen und Daimler nach Treffen mit Trump optimistisch

04.12.2018 20:34

Washington (dpa) - Die Chefs von Volkswagen und Daimler, Herbert
Diess und Dieter Zetsche, haben sich nach einem Treffen mit
US-Präsident Donald Trump optimistisch gezeigt, dass die von Trump
angedrohten Autozölle abgewendet werden können. Diess sagte am
Dienstag vor Journalisten in Washington, er glaube, dass man bei dem
Treffen einen Schritt nach vorne gemacht habe zur Vermeidung der
Autozölle. Es gebe mehrere konkrete Investitionsvorhaben von VW auch
im Zusammenhang mit den US-Firmen Ford und Microsoft. Zetsche zeigte
sich ebenfalls zuversichtlich.

Trump, der die USA von Handelspartnern unfair behandelt sieht, droht
schon seit Monaten mit Sonderzöllen auf Autos. Für die deutschen
Hersteller wäre dies eine starke Belastung.

Die beiden Konzern-Manager sowie BMW-Finanzvorstand Nicolas Peter
waren vor diesem Hintergrund zu Gesprächen in der US-Hauptstadt und
trafen sich auch kurz mit Trump.

Ein offizielles Mandat für Verhandlungen haben die Autobosse nicht,
Handels- und Zollfragen der Europäischen Union liegen in der
Verantwortung der EU-Kommission. Deswegen war der Besuch auch
umstritten.



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