Eurokurs gibt leicht nach

08.02.2019 17:04

Frankfurt/Main (dpa) - Der Eurokurs hat vor dem Wochenende leicht
nachgegeben. Am Freitagnachmittag kostete die Gemeinschaftswährung
1,1330 US-Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Der Handel
fiel jedoch insgesamt ruhig aus. Die Europäische Zentralbank (EZB)
setzte den Referenzkurs auf 1,1346 (Donnerstag: 1,1345) Dollar fest.
Der Dollar kostete damit 0,8814 (0,8815) Euro.

Entscheidende Impulse gab es zum Ende der Handelswoche nicht. Neue
Konjunkturdaten aus der Eurozone fielen unter dem Strich durchwachsen
aus. Während Außenhandelszahlen aus Deutschland und Produktionsdaten
aus Frankreich positiv überraschten, enttäuschte die italienische
Industrie mit dem vierten Produktionsrückgang in Folge. Die Zahlen
aus Italien bestätigten einmal mehr die schwache konjunkturelle
Verfassung der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone.

In einem insgesamt ruhigen Umfeld fielen deutliche Verluste der
Währung Thailands ins Auge. Zumal der Baht in den vergangenen Monaten
zu den stärksten Währungen im asiatischen Raum gehört hatte.
Marktteilnehmer begründeten die jetzigen Kursverluste mit der
näherrückenden Parlamentswahl im März. Thailand steht seit Jahren
unter Militärherrschaft. Gegen den Premierminister und General Prayut
Chan-o-Cha will Prinzessin Ubolratana aus dem Königshaus antreten.
Der politische Paukenschlag wurde am Freitag bekannt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für
einen Euro auf 0,87490 (0,87750) britische Pfund, 124,57 (124,41)
japanische Yen und 1,1357 (1,1357) Schweizer Franken fest. Die
Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde nachmittags mit 1313 Dollar
gehandelt. Das waren rund 3 Dollar mehr als am Vortag.



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