Euro und Pfund etwas schwächer

14.03.2019 07:41

Frankfurt/Main (dpa) - Der Euro und das britische Pfund haben am
Donnerstag im frühen Handel etwas nachgegeben. Am Markt wurde dies
mit dem stärkeren US-Dollar erklärt. Am Morgen kostete ein Euro
1,1320 Dollar und damit etwas weniger als am Vorabend. Die
Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am
Mittwochnachmittag auf 1,1303 Dollar festgesetzt.

Das britische Pfund hält sich trotz des festgefahrenen Brexits
erstaunlich gut. Am Mittwoch war das Pfund zum Dollar auf den
höchsten Stand seit vergangenen Juni und zum Euro auf den höchsten
Stand seit Mai 2017 gestiegen. Fachleute erklären die Robustheit der
britischen Währung mit der großen Abneigung der Marktteilnehmer gegen
einen ungeordneten Brexit. Deshalb profitiert das Pfund von jeder
Entwicklung, die gegen einen chaotischen Brexit ohne
Austrittsabkommen mit der EU spricht.

Am Mittwochabend hatte sich das britische Parlament gegen einen
solchen ungeordneten Brexit ausgesprochen. Das Pfund stieg daraufhin,
fiel wenig später aber wieder zurück. An diesem Donnerstag soll das
Unterhaus über eine Verschiebung des Ende März anstehenden Brexit
abstimmen.



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