EU stellt weitere Millionen für notleidende Menschen in Afrika bereit

11.06.2019 15:30

Brüssel (dpa) - Die EU stellt für die unter Hunger und Konflikten
leidenden Menschen in der afrikanischen Sahelzone weitere 152
Millionen Euro bereit. «Dank unseres neuen Hilfspakets können
Ernährungshilfe, medizinische Notversorgung, sauberes Wasser,
Unterkünfte, Schutz und Bildung für Kinder bereitgestellt werden»,
sagte Christos Stylianides, EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und
Krisenmanagement, am Dienstag in Brüssel.

Zu den unterstützten Staaten in der Sahelzone gehören die sieben
Länder Burkina Faso, Kamerun, Tschad, Mauretanien, Niger, Mali und
Nigeria. Die Region, die sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum
Roten Meer erstreckt, wird seit Jahren von Terror, Kriminalität und
Naturkatastrophen geplagt. Hinzu kommen anhaltende Dürreperioden.
Dadurch können Menschen vor Ort nur erschwert Landwirtschaft oder
Handel betreiben.

Nach Angaben der EU-Kommission waren 2019 in der Region zuletzt 4,4
Millionen Menschen auf der Flucht und mehr als 10 Millionen Menschen
auf Hilfsgüter gegen die Hungersnot angewiesen. Frauen und Kinder
leiden am stärksten unter der Krise.



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