Die Europäische Zentralbank und das System der Europäischen Zentralbanken (ESZB)

EZB und 13 Notenbanken sind für unser Geld verantwortlich

Das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) besteht aus der Europäischen Zentralbank (EZB) und den nationalen Zentralbanken der EU-Mitgliedstaaten. Solange nicht alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union den Euro als Gemeinschaftswährung eingeführt haben, steht die Aufgabe, über die Stabilität des Euro zu wachen, nur der EZB und den nationalen Zentralbanken der 13 Euro-Länder zu. Für diesen Teil des ESZB hat sich der Begriff „Eurosystem“ eingebürgert.

Herzstück der Wirtschafts- und Währungsunion (EWU) ist die Europäische Zentralbank (EZB) mit Sitz in Frankfurt am Main. Hauptziel ihrer Arbeit ist die Erhaltung der Stabilität der europäischen Währung. Die EZB ist von Weisungen der Regierungen oder zentraler Instanzen vollkommen unabhängig.

Das Zentralbankgeld fließt auch im Euro-Zeitalter über die Deutsche Bundesbank in die Wirtschaft. Die Deutsche Bundesbank ist integraler Bestandteil des ESZB.

Im Rat der EZB sind mit den Mitgliedern des Direktoriums der EZB und den Präsidenten der nationalen Notenbanken der Euro-Länder die Wächter der Geldwertstabilität versammelt. Der erweiterte Rat der EZB ist das Bindeglied zwischen der EZB und den Notenbanken der Länder, die noch nicht Mitglied der Europäischen EWU sind.



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