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Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)

8,1 Milliarden Euro für ländliche Räume in Deutschland

Die Agrarpolitik ist traditionell einer der größten Ausgabenposten in der Europäischen Union. Fast die Hälfte des Budgets wird dafür ausgegeben. 

Zwei Fonds vor regeln das Vorgehen: der Europäischer Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

Der Garantiefonds für die Landwirtschaft regelt die Zahlungen an Bauernhöfe und ähnliche Betriebe. Außerdem werden damit Marktinterventionen finanziert. So gibt es zum Beispiel Prämien beim Export bestimmter Erzeugnisse oder Zuschüsse für einzelne Produkte.

Aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums werden alle weiteren Maßnahmen finanziert, die nicht direkt mit der Erzeugung von Produkten zu tun haben. Das Programm hat folgende Ziele:

Die ELER-Programmplanung und -umsetzung erfolgte in einem dreistufigen Prozess: Auf Basis der vom Rat der Europäischen Union festgelegten "Strategischen Leitlinien" und der ELER-Verordnung erstellten die Mitgliedstaaten jeweils einen nationalen Strategieplan. Dieser zeichnet den Rahmen und die politischen Prioritäten für die nationalen Programme zur Entwicklung des ländlichen Raumes vor. In Deutschland werden die Programme durch die Bundesländer konzipiert.

In den Plänen sind jeweils eigene Schwerpunkte festgelegt. Dabei werden die europäischen Gelder durch weitere Mittel von Bund, Ländern und Gemeinden ergänzt. Interessenten sollten sich an einen Ansprechpartner in ihrem Bundesland wenden. Diese sind unten auf dieser Seite aufgeführt.

Ansprechpartner bei der Europäischen Kommission

Europäische Kommission
Generaldirektion Landwirtschaft
200, rue de la Loi
B-1049 Brüssel
Tel. (0032 2) 2 95 32 40
Fax (0032 2) 2 95 01 30
E-Mail: agri-library@ec.europa.eu
Website der Generaldirektion Landwirtschaft

 

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