EU-Quecksilberverordnung: Amalgam-Füllungen haben keine Zukunft

Für Kinder und Schwangere nicht mehr zulässig

Amalgam-Füllungen sind die häufigste Verwendung von Quecksilber in der EU. Seit Inkrafttreten der EU-Quecksilberverordnung im Juli 2018 ist der Einsatz von Amalgam-Füllungen bei Milchzähnen, Kindern unter 15 Jahren, Schwangeren und Stillenden nicht mehr zulässig. Für deutsche Krankenkassen werden die Kosten für Zahnbehandlungen steigen. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland unterstützt die EU-Verordnung dennoch. 

Mit der EU-Quecksilberverordnung setzte die Europäische Union die Minimata-Konvention auf europäischer Ebene um. Das UN-Abkommen wurde von 90 Staaten unter dem Dach der Vereinten geschlossen. Es zielt darauf ab, den weltweiten Quecksilberverbrauch zum Schutz der Umwelt zu reduzieren. Das Abkommen wird zu einem schrittweisen Verbot quecksilberhaltiger Produkte in der Europäischen Union führen. Von Quecksilber können große Gefahren für die Gesundheit des Menschen und die Tier- und Pflanzenwelt ausgehen.

Die EU-Mitgliedstaaten müssen jetzt gemeinsam mit der Europäischen Kommission eine "Phase-Out"-Phase für Quecksilber-Anwendungen erarbeiten.



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