Rezession in Eurozone nicht ganz so schlimm wie befürchtet

08.06.2021 11:27

Luxemburg (dpa) - Die Eurozone ist im Herbst und Winter zwar in die
Rezession gerutscht, doch fiel der Rückschlag nicht ganz so schlimm
aus wie zunächst befürchtet. Im ersten Quartal des laufenden Jahres
sei die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorquartal um 0,3
Prozent geschrumpft, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag in
Luxemburg mit. Eine vorherige Schätzung hatte noch einen Rückgang um
0,6 Prozent ergeben.

Auch im Schlussquartal 2020 war die Wirtschaft der 19 Euroländer
geschrumpft, allerdings ebenfalls etwas weniger stark als bisher
bekannt. Der Rückgang wurde von 0,7 auf 0,6 Prozent korrigiert. Auch
die EU mit ihren 27 Ländern rutschte in die Rezession.

Sinkt das Bruttoinlandsprodukt zwei Quartale in Folge, sprechen
Ökonomen von einer Rezession. Die schwache Entwicklung ist
hauptsächlich auf die Beschränkungen zur Eindämmung der
Corona-Pandemie zurückzuführen. Mit fortschreitenden Impfungen und
weniger Beschränkungen des öffentlichen Lebens wird im Jahresverlauf
wieder mit Wirtschaftswachstum gerechnet.



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