Strauss-Kahn: Probleme im Finanzsektor ungelöst

17.03.2010 11:04

Brüssel (dpa) - Der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF),
Dominique Strauss-Kahn, hält trotz des Tauziehens um Reformen des
Finanzsektors die Probleme für ungelöst. «Es ist unsere Pflicht, die

Institutionen neu auszurichten, um sie zu stärken», sagte er am
Mittwoch vor dem Finanzausschuss des Europaparlaments. «Machen wir
derzeit das Maximum aus dieser historischen Chance? Ich habe meine
Zweifel.»

Angesichts der anspringenden Konjunktur schwinde die Bereitschaft
der Länder zur Zusammenarbeit. «Die Politiker gehen nach Hause, alle
mit ihrer eigenen politischen Agenda». sagte er. Der IWF rechne in
diesem Jahr mit einem globalen Wachstum von 4 Prozent und von 1
Prozent in der EU.

(Achtung: Zusammenfassung bis 1200 - ca. 30 Zeilen)
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