Euro hält sich über 1,28 US-Dollar - Warten auf Arbeitsmarktbericht

02.09.2010 16:59

Frankfurt/Main (dpa) - Der Euro hat sich am Donnerstag über 1,28
US-Dollar gehalten. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,2812
Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am
Mittag ebenfalls auf 1,2812 (Mittwoch: 1,2800) Dollar festgesetzt.
Der Dollar kostete damit 0,7802 (0,7813) Euro.

Der Euro sei an diesem Tag hin- und hergerissen gewesen zwischen
teilweise besseren US-Konjunkturdaten und den Aussagen der
Pressekonferenz des EZB-Präsidenten, sagte Devisenexperte Stefan
Schilbe von HSBC Trinkaus. Allerdings seien die Aussagen zur
Liquiditätsversorgung und die erhöhten Wachstumsprognosen keine
wirkliche Überraschung gewesen.

Der Devisenmarkt warte auf die Veröffentlichung des US-
Arbeitsmarktberichts am Freitag, sagte Schilbe. Impulse dürfte der
Handel aber nur erhalten, wenn der Bericht von den Erwartungen
spürbar abweiche. Volkswirte rechnen damit, dass im August in den USA
weitere 100.000 Stellen abgebaut wurden.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse
für einen Euro auf 0,83275 (0,83105) britische Pfund, 107,81 (107,54)
japanische Yen und 1,2953 (1,2967) Schweizer Franken fest. Der Preis
für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.248,50
(1.246,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 30.960,00
(31.170,00) Euro.

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