Euro gibt im frühen Handel leicht nach

01.02.2012 08:16

Frankfurt/Main (dpa) - Der Euro ist am Mittwoch im
frühen Handel leicht unter Druck geraten. Am Morgen kostete
die Gemeinschaftswährung 1,3033 US-Dollar und notierte damit
geringfügig unter Vortagesniveau. Die Europäische Zentralbank (EZB)
hatte den Referenzkurs am Dienstag noch auf 1,3176 (Montag: 1,3110)
Dollar festgesetzt.

Der Euro leidet laut Händlern vor allem unter dem ausbleibenden
Verhandlungsergebnis beim griechischen Schuldenschnitt. Auch wenn
griechische Politiker abermals beteuerten, man stünde einen Schritt
vor dem Abschluss, seien die Investoren inzwischen sehr skeptisch.
Zuletzt hieß es in Medienberichten, die Gläubiger könnten zu einem
Verzicht von bis 75 Prozent ihrer Forderungen gedrängt werden.

Zudem belastet die Gemeinschaftswährung seit Wochenbeginn die
schlechte Stimmung an den europäischen Anleihemärkten, insbesondere
in Portugal. Das unter dem Euro-Rettungsschirm stehende Krisenland
will heute frisches Geld mit Kurzläufern einsammeln. Zumindest das
konjunkturelle Bild stellt sich etwas freundlicher da. Von den heute
veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes erwarten Analysten keine
negativen Überraschungen.

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