Eurokurs legt zu

18.01.2018 17:05

Frankfurt/Main (dpa) - Der Kurs des Euro ist am Donnerstag gestiegen.
Am späten Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,2240
US-Dollar gehandelt und damit gut einen halben Cent höher als am
Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf
1,2235 (Mittwoch: 1,2203) Dollar fest. Der Dollar kostete damit
0,8173 (0,8195) Euro.

Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung. Am Vortag hatten
noch erste Sorgen von Notenbankern der EZB über mögliche Folgen eines
zu starken Euro belastet. Zudem wurden Spekulationen über eine rasche
geldpolitische Wende im Euroraum gedämpft. In der Nacht zum Mittwoch
war der Kurs der Gemeinschaftswährung noch über 1,23 Dollar gestiegen
und damit auf den höchsten Stand seit Ende 2014.

Im frühen Handel gab es nur wenig Kursbewegung beim Euro. In der
Eurozone standen keine Konjunkturdaten auf dem Programm, die für
Bewegung sorgen könnten. Auch eine Rede von Bundesbankpräsident Jens
Weidmann sowie Aussagen von EZB-Ratsmitglied Benoit Coeure auf einer
Konferenz in Frankfurt konnten keine Impulse für den Devisenmarkt
liefern.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für
einen Euro auf 0,88208 (0,88568) britische Pfund, 136,07 (135,21)
japanische Yen und 1,1748 (1,1774) Schweizer Franken fest. Die
Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1332,20 (1335,65)
Dollar gefixt.



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