Regierungschef Borissow: Bulgarien gelassen in der Flüchtlingskrise

07.03.2016 15:39

Brüssel/Sofia (dpa) - In der Flüchtlingskrise gehört Bulgarien nach
Ansicht von Regierungschef Boiko Borissow zu den «gelassenen
Staaten». Der Migrationsdruck auf Bulgarien sei durch «immer länger
werdende Schutzeinrichtungen» bereits unbedeutend geworden, sagte
Borissow am Montag vor dem EU-Türkei-Gipfel in Brüssel nach einem
Bericht der Nachrichtenagentur BTA.

An der bulgarischen Grenze habe es am Sonntagabend nach Borissows
Worten nur 17 Migranten gegeben. «Selbst die Migrantenströme wissen,
dass Bulgarien seine Grenze gut schützt», meinte er. Borissow verwies
auf eine Übung der bulgarischen Armee mit der Polizei im Grenzgebiet
zu Griechenland sowie auf einen längeren Grenzzaun zur Türkei.
Bulgarien verlasse sich auch auf mobile Wärmebildkameras.



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