Robuste Konjunktur stützt Eurokurs

01.02.2018 17:18

Frankfurt/Main (dpa) - Der Kurs des Euro hat am Donnerstag erneut von
der robusten Wirtschaftsentwicklung in der Eurozone profitiert. Der
Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung stieg am Nachmittag auf
1,2470 US-Dollar. Am Morgen war der Euro noch kurzzeitig unter die
Marke von 1,24 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB)
setzte den Referenzkurs auf 1,2459 (Mittwoch: 1,2457) Dollar fest.
Der Dollar kostete damit 0,8026 (0,8028) Euro.

Robuste Konjunkturdaten aus der Eurozone stützten erneut den Euro.
Der vom Marktforschungsinstitut Markit erhobene Einkaufsmanagerindex
für die Industrie deutet weiter auf einen weiter starken Aufschwung
hin. Er hat sich zwar - wie bereits in einer vorherigen Schätzung
ermittelt - etwas eingetrübt, befindet sich aber weiter auf einem
hohen Niveau. Deutlich positiv überrascht haben jedoch Daten aus
Italien. Lange der Nachzügler beim Aufschwung, kommt die drittgrößte

Volkswirtschaft der Eurozone immer besser in Fahrt.

Die am Nachmittag veröffentlichten uneinheitlich ausgefallenen
Konjunkturdaten aus den USA gaben dem Devisenmarkt keine neue
Richtung. Am Vorabend hatte US-Notenbankchefin Janet Yellen dem
Devisenmarkt keine neuen Impulse gegeben. Der Leitzins blieb zunächst
unverändert. Allerdings gab es Signale für eine Leitzinsanhebung im
März. Die Wirtschaft brauche «weitere graduelle» Leitzinserhöhungen
,
hieß es in einem Kommentar der US-Notenbank Fed.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für
einen Euro auf 0,87520 (0,87910) britische Pfund, 136,62 (135,60)
japanische Yen und 1,1603 (1,1631) Schweizer Franken fest. Die
Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1341,35 (1,345,05)
Dollar gefixt.



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