Euro leicht gesunken

21.12.2017 17:13

Frankfurt/Main (dpa) - Der Kurs des Euro hat am Donnerstag leicht
nachgegeben. Nachdem die Gemeinschaftswährung am Mittwoch kurzzeitig
über 1,19 US-Dollar gestiegen war, kostete sie am
Donnerstagnachmittag mit 1,1861 Dollar etwas weniger als am Morgen.
Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1859
(Mittwoch: 1,1845) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8432
(0,8442) Euro.

Das finale grüne Licht für die US-Steuerreform konnte den Dollar
weiterhin nicht stärken. Nach der Zustimmung des Senats votierte am
Mittwoch auch das Repräsentantenhaus für das Gesetz. Nun kann Trump
das Gesetz noch vor Weihnachten unterzeichnen.

Auch eine Reihe durchwachsener US-Konjunkturdaten sorgte kaum für
Bewegung am Devisenmarkt. Die Wirtschaft ist im dritten Quartal etwas
schwächer gewachsen als bisher geschätzt, in der vergangenen Woche
gab es mehr Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe als erwartet. Das
Geschäftsklima in der Region Philadelphia hat sich im Dezember
überraschend aufgehellt und die Hauspreise sind im Oktober stärker
gestiegen als erwartet. Zudem ist der Sammelindex der
wirtschaftlichen Frühindikatoren im November wie erwartet gestiegen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für
einen Euro auf 0,88763 (0,88320) britische Pfund, 134,59 (134,16)
japanische Yen und 1,1725 (1,1702) Schweizer Franken fest. Die
Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1264,55 (1264,55)
Dollar gefixt.



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