Eurokurs leicht gefallen - Pfund gibt etwas nach

14.03.2019 16:45

Frankfurt/Main (dpa) - Der Eurokurs hat am Donnerstag etwas
nachgegeben. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1305
US-Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Die Europäische
Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1295 (Mittwoch:
1,1303) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8854 (0,8847) Euro.

Händler berichteten von der wieder gestiegenen Unsicherheit im
Handelsstreit zwischen den USA und China. Laut einem Medienbericht
werde es in diesem Monat keinen Gipfel zwischen US-Präsident Donald
Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping geben. Das Treffen
der beiden Staatsoberhäupter soll den Abschluss der derzeitigen
Verhandlungen im Zollstreit bilden. Der Dollar wird in Phasen
gestiegener Verunsicherung eher gesucht. Die Kursausschläge hielten
sich allerdings in Grenzen.

Das britische Pfund hielt sich trotz des festgefahrenen Brexits gut.
Am Donnerstag gab es einen Teil seiner Vortagesgewinne wieder ab. Die
britischen Abgeordneten hatten sich am Vorabend gegen einen Brexit
ohne Abkommen ausgesprochen. Am Nachmittag begann das britische
Parlament eine Debatte über eine Verschiebung des EU-Austritts.
Bislang ist geplant, dass Großbritannien die Staatengemeinschaft am
29. März verlässt. Nach dem Willen von Premierministerin Theresa May
müssen sich die Abgeordneten zwischen einer kurzen und einer langen
Verzögerung des EU-Austritts entscheiden.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für
einen Euro auf 0,85228 (0,85880) britische Pfund, 126,09 (125,89)
japanische Yen und 1,1351 (1,1373) Schweizer Franken fest. Die
Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag mit 1295 Dollar
gehandelt. Das waren knapp 14 Dollar weniger als am Vortag.



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