G20-Finanzminister schließen Diskussionen über Konzernsteuern ab

08.06.2019 19:50

Fukuoka (dpa) - Die Finanzminister der Top-Wirtschaftsmächte beenden
am Sonntag im japanischen Fukuoka ihre Beratungen zur Neuregelung der
internationalen Konzernbesteuerung. Ziel ist eine Grundsatzerklärung
für Unternehmens-Mindeststeuern sowie eine Neuzuweisung der
staatlichen Besteuerungsrechte. Diese soll den Weg für eine
detaillierte Einigung im kommenden Jahr freimachen.

Hintergrund ist, dass Digitalkonzerne wie Facebook und Google
weltweit deutlich geringere Steuern zahlen, als traditionelle
Industriebetriebe, weil sie in den meisten Ländern keine
besteuerbaren Firmensitze haben, aber weltweit erhebliche Gewinne
einfahren. Zudem können sie ihre Geschäftstätigkeiten leicht in
Ländern mit für sie günstigen Steuersätzen bündeln. Diesem
internationalen Steuerdumping-Wettbewerb soll damit ebenfalls ein
Ende gesetzt werden.



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