Umfrage: Europäer sehen Zuwanderung problematischer als Klimawandel

05.08.2019 14:12

Brüssel (dpa) - Die Menschen in Europa machen sich noch immer mehr
Sorgen wegen der Zuwanderung als wegen des Klimawandels. Laut am
Montag veröffentlichten Umfrageergebnissen zählten zuletzt 34 Prozent
der Europäer die Einwanderung zu den zwei größten Problemen, denen
die EU gegenübersteht. Der Klimawandel wurde hingegen nur von 22
Prozent der Bürger genannt.

Die für die Umfrage zuständige EU-Kommission weist allerdings darauf
hin, dass das Problembewusstsein für den Klimawandel zuletzt stark
gestiegen ist. Die Erderwärmung lag demnach noch im Herbst 2018 nur
auf Platz fünf der Problemrangliste - hinter Themen wie der
wirtschaftlichen Lage oder dem Terrorismus. Nach den jüngsten Zahlen
der sogenannten Eurobarometer-Umfrage steht sie nun erstmals auf Rang
zwei hinter der Zuwanderung.

Das europaweite Ergebnis entspricht dabei in etwa dem in Deutschland.
Von den in Bundesrepublik für die Umfrage befragten Menschen nannten
37 Prozent die Zuwanderung als eines der zwei wichtigsten Probleme,
der Klimawandel wurde von 31 Prozent angegeben.

Positiv hebt die EU-Kommission hervor, dass das Vertrauen in die EU
nach den jüngsten Umfragedaten so groß ist wie seit 2014 nicht mehr.
Die Unterstützung für die Wirtschafts- und Währungsunion und für de
n
Euro sei sogar auf ein neues Rekordhoch gestiegen, hieß es.



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