EU-Kommission startet Anti-Dumping-Ermittlungen gegen Stahl aus Asien

13.08.2019 14:19

Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission geht Vorwürfen nach, dass
Stahlhersteller aus China, Taiwan und Indonesien bestimmte Produkte
unter Wert in Europa verkaufen. Ermittlungen seien eingeleitet
worden, teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit. Es gehe unter
anderem um flachgewalzte Erzeugnisse aus nicht rostendem Stahl.

Der europäische Stahlverband Eurofer hatte sich zuvor beschwert, dass
Produkte aus diesen Ländern zu Dumpingpreisen verkauft würden und
EU-Hersteller dadurch schädigten. Die EU-Kommission hat nun bis zu
acht Monate Zeit, um Beweise zu sammeln und gegebenenfalls
Strafmaßnahmen zu verhängen. Die europäische Stahlbranche beklagt
seit geraumer Zeit unfairen Wettbewerb durch staatlich unterstützte
Produkte, vor allem aus China.



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