Euro wenig verändert - Yen und Franken unter Druck

05.11.2019 07:53

Frankfurt/Main (dpa) - Der Euro hat sich am Dienstag im frühen Handel
nur wenig im Kurs verändert. Am Morgen kostete die
Gemeinschaftswährung 1,1130 US-Dollar und damit in etwa so viel wie
am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den
Referenzkurs am Montagnachmittag noch auf 1,1158 Dollar festgesetzt.

Unter Druck standen am Morgen der japanische Yen und der Schweizer
Franken. Auslöser waren Presseberichte, die Hoffnungen auf eine
Annäherung der USA und China im Handelsstreit nährten. Das «Wall
Street Journal» und die «Financial Times» hatten berichtet, die
beiden größten Volkswirtschaften der Welt prüften, im Rahmen eines
Teilabkommens einige der erhobenen Strafzölle zurückzunehmen.

Der Yen und der Franken gelten unter Anlegern als sichere
Rückzugsorte in unruhigen Zeiten. Umgekehrt werden sie weniger
nachgefragt, wenn sich die Stimmung an den Finanzmärkten aufhellt.
Von der besseren Marktstimmung profitieren konnten der australische
und neuseeländische Dollar. Australien und Neuseeland sind
Handelspartner Chinas.



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