EU und China beschließen Schutz geografischer Lebensmittel-Angaben

06.11.2019 12:43

Brüssel (dpa) - Die EU und China haben sich auf den gegenseitigen
Schutz geografischer Angaben bei Lebensmitteln verständigt. Rund 100
europäische und 100 chinesische Produkte seien damit künftig vor
unerlaubter Nachahmung geschützt, teilte die EU-Kommission am
Mittwoch mit.

Zu den Lebensmitteln gehören etwa Champagner, Feta, Parmaschinken und
Münchener Bier sowie Anji weißer Tee und Panjin Reis. Auf
europäischer Seite soll das Abkommen nach Zustimmung des
Europaparlaments und der EU-Staaten spätestens Ende 2020 in Kraft
treten.

China ist nach Angaben der EU-Kommission der zweitgrößte Abnehmer von
EU-Lebensmitteln, der Wert der Ausfuhren dorthin betrug zuletzt rund
12,8 Milliarden Euro pro Jahr.



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