IHK: Unternehmen für Auslandsgeschäfte noch handlungsfähiger machen

12.02.2020 15:33

Potsdam (dpa/bb) - Die Wirtschaft in Brandenburg fordert von der
Landesregierung bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen, die
Geschäfte in der EU machen. Bei der Eröffnung einer
Außenwirtschaftskonferenz an der Industrie- und Handelskammer Potsdam
nannte IHK-Präsident Peter Heydenbluth drei zentrale Handlungsfelder:
Passgenaue Finanzierungsinstrumente für kleine und mittlere
Unternehmen, ein Abbau bürokratischer Hürden sowie der Einsatz für
einen starken Binnenmarkt mit offenen Grenzen.

Heydenbluth zufolge gibt es in Brandenburg ein großes Potenzial, was
den Export angeht. Das Land nehme aber nur den drittletzten Platz im
Bundesländervergleich ein, was nicht so bleiben dürfe. «Gerade
deshalb erwarten unsere Unternehmen nun auch eine zügige Umsetzung
der Versprechen aus dem Koalitionsvertrag.»

Acht der zehn wichtigsten Exportländer von Waren «Made in
Brandenburg» liegen nach Angaben des Wirtschaftsministeriums in der
Europäischen Union, knapp zwei Drittel der Ausfuhren gehen in
EU-Länder.



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