NRW sieht 120 Milliarden-Bedarf für Konjunkturprogramm

22.05.2020 13:11

Düsseldorf (dpa/lnw) - Für den Neustart der Wirtschaft Deutschlands
nach der Corona-Krise sind nach Berechnungen der
nordrhein-westfälischen Landesregierung Konjunkturhilfen in Höhe von
120 Milliarden Euro notwendig. Die geplanten Unterstützungsmaßnahmen
von Seiten des Landes erfolgten im Rahmen des bereits beschlossenen
25-Milliarden-Euro-Rettungsschirms, sagte NRW-Ministerpräsident Armin
Laschet (CDU) am Freitag in Düsseldorf. «Die staatliche Schuldenlast
darf aber nicht völlig aus dem Ruder laufen», betonte er. Man müsse
auch an die nächsten Generationen denken, die die Schulden bezahlen
müssten. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte sich f
ür
eine Schuldenobergrenze ausgesprochen.

Das NRW-Programm solle nach der Vorstellung des Bundesprogramms -
voraussichtlich nach Pfingsten - aufgesetzt werden, kündigte die
Landesregierung an. So sei es möglich, Lücken des Programms von
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zu erkennen und nach
dem Bedarf des Landes aufzustocken. Auf jeden Fall sollte ein
deutlicher Akzent für Familien gesetzt werden, kündigte Laschet an.



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