EU-Luftbrücke bringt während der Pandemie 1100 Tonnen Hilfsgüter

29.07.2020 15:35

Brüssel (dpa) - Über eine Anfang Mai gestartete Luftbrücke der
Europäischen Union sind inzwischen rund 1100 Tonnen medizinischer
Hilfsgüter in Krisenregionen in aller Welt geflogen worden. Diese
Zahl nannte die EU-Kommission am Mittwoch. Auch 1475 Helfer wurden
transportiert. Insgesamt gab es 45 Flüge.

Die Luftbrücke wurde am 8. Mai eingerichtet, weil Hilfsorganisationen
während der Corona-Pandemie Schwierigkeiten hatten, Hilfsgüter in
Krisenregionen zu bringen. Die EU-Kommission koordiniert und
finanziert die Flüge und bietet die Kapazität den EU-Staaten an. Zu
den unterstützten Ländern zählen Afghanistan, Burkina Faso, die
Zentralafrikanische Republik, die Demokratische Republik Kongo, der
Iran, der Sudan, der Südsudan, Haiti, Somalia, Guinea-Bissau, der
Irak und der Jemen.



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