EU-Länder wollen bei Corona-Bekämpfung enger zusammenarbeiten

16.10.2020 00:40

Brüssel (dpa) - Angesichts dramatisch steigender
Corona-Infektionszahlen in ganz Europa haben die Staats- und
Regierungschefs der EU eine intensivere Zusammenarbeit bei der
Pandemiebekämpfung vereinbart. In einer Erklärung nach dem ersten Tag
des EU-Gipfels in Brüssel sprachen sie sich in der Nacht zu Freitag
für eine bessere Koordination bei den Quarantänevorschriften, der
grenzüberschreitenden Kontaktverfolgung sowie bei Teststrategien, dem
Aufbau von Impfkapazitäten und Reisebeschränkungen aus. Die
derzeitige Situation sei «beispiellos» und gebe «Anlass zu
ernsthafter Besorgnis».

Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte nach den Beratungen, es gehe
darum, ein ungebremstes Wachstum der Infektionszahlen zu verhindern.
Deshalb werde es künftig regelmäßigere Konsultationen auch über Vid
eo
geben. «Die Frage, wie wir aus dieser Pandemie herauskommen, die
entscheidet über die Gesundheit von ganz vielen Menschen. Die
entscheidet über die Frage: Wie viele Menschen müssen sterben? Und
sie entscheidet auch über unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit»,

betonte die CDU-Politikerin.



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