Grenze von 500 000 Corona-Todesfällen in der EU überschritten

18.02.2021 13:14

Stockholm (dpa) - Mehr als eine halbe Million Menschen in der
Europäischen Union sind mittlerweile in Verbindung mit einer
Corona-Infektion gestorben. Wie aus den am Donnerstag aktualisierten
Vergleichszahlen der EU-Gesundheitsbehörde ECDC hervorging, sind
bislang rund 515 500 Menschen im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR)
im Zusammenhang mit einer Ansteckung mit Sars-CoV-2 verstorben. Zieht
man die drei EWR-Länder Norwegen, Island und Liechtenstein davon ab,
kommt man für die EU auf knapp 514 850 Todesfälle. Eine Woche zuvor
hatte die EU-Zahl bei rund 495 000 gelegen.

Aus den 27 EU-Staaten sind den Angaben zufolge insgesamt bislang rund
21 Millionen Infektionen mit Sars-CoV-2 gemeldet worden. Das ist ein
Anstieg im Vergleich zur Vorwoche um etwa 635 000 Neuinfektionen.
Deutschland als bevölkerungsreichster EU-Staat hat bislang weiterhin
die viertmeisten Corona-Fälle nach Frankreich, Spanien und Italien
verzeichnet. Bei den gemeldeten Todesfällen liegt die Bundesrepublik
knapp hinter Spanien ebenfalls auf Rang vier.

Die Zahlen des in Stockholm ansässigen ECDC reichen immer bis zum
Ende der jeweiligen Vorwoche, diesmal also bis zur am 14. Februar
beendeten Kalenderwoche 6. Sie werden zwischen Montag und Mittwoch
von Experten zusammengetragen und am Donnerstag aktualisiert. Die
tatsächlichen Infektions- und Todesfallzahlen bis zum Donnerstag
werden also mittlerweile höher sein. Darüber hinaus werden bei weitem
nicht alle Infektionen nachgewiesen und registriert.



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