Airbus-Chef und Außenminister Maas: Probleme bei Kampfflugzeug

18.02.2021 17:04

Paris (dpa) - Das milliardenschwere deutsch-französische
Rüstungsprojekt eines neuen Kampfflugzeuges ist laut Airbus-Chef
Guillaume Faury in einer schwierigen Phase. Es sei aber
zuversichtlich, dass es Lösungen geben werde, sagte Faury am
Donnerstag bei der Vorlage von Geschäftszahlen seines Unternehmens.

«Am Schluss werden die Probleme immer konkreter und detaillierter»,
sagte Außenminister Heiko Maas in Paris auf eine Frage zu dem
Vorhaben. Diese Schwierigkeiten sollten aus dem Weg geräumt werden:
«Die deutsch-französische Rüstungskooperation ist ein wichtiger
Bestandteil unserer partnerschaftlichen Sicherheitspolitik.»

Zwischen den industriellen Partnern des Riesenvorhabens wird laut
Kreisen des französischen Präsidialamts über die Lastenteilung
verhandelt: Jeder versuche dabei, das Meiste für seine Werke zu
erreichen. Bei dem neuen Kampfflugzeug geht es um ein ganzes
Luftkampfsystem namens FCAS (Future Combat Air System). Es soll von
2040 an einsatzfähig sein. Das Rüstungsprojekt soll nicht nur einen
Kampfflieger der neuen Generation bringen, sondern auch Drohnen und
Satelliten steuern. Der französische Flugzeugbauer Dassault ist
gemeinsam mit Airbus bei dem Vorhaben federführend.



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