Euro erholt sich etwas von jüngsten Verlusten

18.02.2021 17:15

Frankfurt/Main (dpa) - Der Euro hat sich am Donnerstag etwas von den
Verlusten an den beiden Vortagen erholt. Am späten Nachmittag kostete
die europäische Gemeinschaftswährung 1,2070 US-Dollar. Am Morgen war
sie noch bei 1,2036 Dollar gehandelt worden. Die Europäische
Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2084 (Mittwoch:
1,2060) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8275 (0,8292) Euro.

Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenbewegung. Zudem hat
sich das Verbrauchervertrauen in der Eurozone im Februar überraschend
deutlich aufgehellt. Die am Nachmittag veröffentlichten
Konjunkturdaten aus den USA fielen hingegen uneinheitlich aus. So
sind die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend

hoch ausgefallen. Die Industriestimmung in der Region Philadelphia
hat sich dagegen nicht so stark eingetrübt wie erwartet.

An den vergangenen Tagen hatte eine Dollar-Stärke den Euro unter
Druck gesetzt. Der Dollar profitiert von den Impffortschritten in den
USA und einem wachsenden Konjunkturoptimismus. Die Impfungen in der
EU verlaufen hingen immer noch zögerlich. Zudem stützten auch die
steigen Marktzinsen für US-Staatsanleihen den Dollar. Diese locken
Kapital in die USA, was dem Dollarkurs zugute kommt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für
einen Euro auf 0,86540 (0,86960) britische Pfund, 127,69 (127,94)
japanische Yen und 1,0829 (1,0806) Schweizer Franken fest. Die
Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag in London mit 1777
Dollar gehandelt. Das waren drei Dollar mehr als am Vortag.



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