EU-Innenminister beraten über Grenzschutz

03.08.2026 13:16

In Ceuta haben Zehntausende Menschen schwimmend die Außengrenze der
Europäischen Union überwunden. Deshalb wird jetzt über erforderliche

Konsequenzen diskutiert.

Berlin (dpa) - Nach dem Ansturm Zehntausender Migranten auf die
spanische Exklave Ceuta in Nordafrika sollen die Gespräche der
EU-Innenminister am Dienstag einem verbesserten Grenzschutz dienen. 

«Natürlich geht es darum, darüber zu sprechen, dass sich solche Dinge

nicht wiederholen», erläuterte Deutschlands Vize-Regierungssprecher
Sebastian Hille in Berlin. Deshalb werde über den Schutz und die
Kontrolle der EU-Außengrenzen gesprochen, sagte Hille, ohne sich zu
Details zu äußern.

In der vergangenen Woche hatten bis zu 60.000 Menschen von Marokko
aus die spanische Exklave erreicht. Über die notwendigen Konsequenzen
wollen sich die Innenminister der Europäischen Union am Dienstag per
Videokonferenz austauschen. Das Online-Treffen wurde auf Verlangen
von 22 der 27 EU-Staats- und Regierungschefs anberaumt.