Eurokurs legt etwas zu

07.06.2021 16:29

Frankfurt/Main (dpa) - Der Euro hat am Montag etwas zugelegt. Am
Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,2180
US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch etwas niedriger notiert. Der Euro
baute so seine Kursgewinne vom Freitag aus, als ein schwacher
US-Arbeitsmarktbericht den Dollar belastet hatte. Die Europäische
Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2162 (Freitag:
1,2117) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8222 (0,8253) Euro.

Die verbesserte Konjunkturstimmung von Anlegern in der Eurozone
stützte den Euro am Montag tendenziell. Der vom Analyseunternehmen
Sentix erhobene Indikator stieg im Juni auf den höchsten Stand seit
gut drei Jahren. Der Anstieg war größer als von Ökonomen erwartet.
Sentix begründete die Entwicklung vor allem mit Lockerungen von
Corona-Beschränkungen in Handel, Gastronomie und Tourismus.

Etwas Gegenwind bekam der Euro durch schwache Auftragsdaten aus der
deutschen Industrie. Entgegen dem erwarteten moderaten Anstieg gingen
die Bestellungen im April leicht zurück. Allerdings folgt der
Rückgang auf einen starken Vormonat. Der Euro wurde durch die Daten
nur vorübergehend etwas belastet.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für
einen Euro auf 0,85825 (0,85690) britische Pfund, 132,98 (133,39)
japanische Yen und 1,0934 (1,0951) Schweizer Franken fest. Die
Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1889 Dollar
gehandelt. Das waren 2 Dollar weniger als am Vortag.



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