OB: Frankfurt könnte Standort der Europäischen Geldwäschebehörde se in

20.06.2021 16:55

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Oberbürgermeister Peter Feldmann bringt
Frankfurt als Standort der von den EU-Ländern beschlossenen künftigen
Europäischen Geldwäschebehörde ins Spiel. Der Bundesverband deutscher

Banken (BdB) wolle sie nach Deutschland holen, erklärte der
SPD-Politiker am Sonntag. Die EU-Kommission habe eine solche Behörde
ins Spiel gebracht, um zweifelhafte Kapitalflüsse besser überwachen
zu können und die Aufsichtsbehörden in den Mitgliedstaaten zu
stärken.

In einem Brief an BdB-Hauptgeschäftsführer Christian Ossig schrieb
Feldmann nach Mitteilung seiner Stadtverwaltung, als Finanzplatz von
Weltrang und inoffizielle Banken-Hauptstadt der EU sei die
Mainmetropole für die neue Behörde prädestiniert.

Nicht zuletzt der Skandal um den insolventen Zahlungsdienstleister
Wirecard und die Debatte über Kryptowährungen zeigten, «wie dringend

wir die staatliche Expertise auf diesem Feld stärken müssen», betonte

Feldmann. Er bot dem Bankenverband umfassende Unterstützung an:
«Bitte lassen Sie mich wissen, wie die Stadt Frankfurt und ihr
Oberbürgermeister Sie in Ihren Bemühungen unterstützen können.»



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