Mehr Geld für Tierwohl, Natur- und Klimaschutz geplant

19.07.2021 07:10

Ulm (dpa/lsw) - Die Landesregierung will einem Zeitungsbericht
zufolge mehr Geld für Natur- und Klimaschutz sowie das Tierwohl
ausgeben. Um die sogenannte Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen
Union in Baden-Württemberg umzusetzen, seien für die nächste
Förderperiode von 2023 bis 2027 mehr als 1,5 Milliarden Euro geplant,
berichtete die «Südwest Presse» (Ulm/Montag). Der größere Teil de
s
Geldes komme aus Brüssel, 705 Millionen Euro wolle das Land stellen.
Einen Beschluss dazu wolle das Kabinett an diesem Dienstag
verabschieden.

«Wir wollen die Betriebe verstärkt bei Investitionen zu Anpassungen
in den Bereichen Tierwohl und Emissionsminderung und bei vorbeugenden
Maßnahmen gegen Extremwetterereignisse unterstützen», sagte
Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) der Zeitung. Auch solle es
neue Beratungsmöglichkeiten zu Themen wie Klimaschutz, den Einsatz
von Pflanzenschutzmitteln oder digitaler Landwirtschaft geben.

Bis Mitte September muss Baden-Württemberg dem Bericht zufolge seinen
Entwurf für die Förderprogramme dem Bund übermitteln. Spätestens zu
m
1. Januar 2022 wolle Deutschland seinen Strategieplan offiziell bei
der EU-Kommission einreichen. Baden-Württemberg plant der Zeitung
zufolge, seine Kofinanzierungsmittel für die Förderprogramme von 159
Millionen Euro im Jahr 2023 sukzessive aufzustocken. 2027 soll der
Jahreszuschuss demnach dann 171 Millionen Euro betragen.



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