Staatstrauertag nach Unwetter: Belgien gedenkt der Hochwasser-Opfer

20.07.2021 15:16

Brüssel (dpa) - Belgien hat im Rahmen eines Staatstrauertags der
Opfer der verheerenden Hochwasserkatastrophe gedacht. Um 12.01 Uhr
legten Menschen am Dienstag im ganzen Land eine Schweigeminute ein.
Im Anschluss hielt König Philippe eine Ansprache und dankte den
Rettungskräften und zahlreichen freiwilligen Helfern für ihr
Engagement. «Viele verloren alles. Die Arbeit eines ganzen Lebens, in
wenigen Stunden dahin», sagte der Monarch mit Blick auf die immensen
Schäden in Städten und Dörfern. Der belgische Premierminister
Alexander de Croo kommentierte: «In schwierigen Momenten ist diese
menschliche Verbundenheit unsere größte Stärke.»

Auch die EU-Institutionen in Brüssel beteiligten sich an dem
Staatstrauertag. So ließ Europaparlamentspräsident David Sassoli die
europäische und belgische Flagge vor dem Parlamentsgebäude auf
halbmast setzen. EU-Ratspräsident Charles Michel dankte ebenfalls den
Rettungskräften und versprach den Leidtragenden der Katastrophe
Unterstützung der EU. Nach jüngsten Angaben des Nationalen
Krisenzentrums forderte das Unwetter mindestens 31 Todesopfer in
Belgien. Etwa 70 Menschen werden weiterhin vermisst.



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